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Über mich

  • 1957
    Am 19. März wurde in der Backstube von
    Josef Dresen bei dessen Namens­tags­feier von einigen jungen
    karnevalsbegeisterten Sängern die Idee geboren, in Fischenich einen
    Karnevalsverein ins Leben zu rufen.


    1957
    Am Pfingstmontag 1957 gründeten 25
    Fischenicher im Haus Hülsenbusch, dem heutigen „Fischenicher Hof“, die
    „Karnevals­gesellschaft Husaren Blau-Weiß Fischenich“ und gaben sich
    eine Satzung. Erster Vorsitzender wurde Leo Schnorrenberg.


    1957
    Bei der ersten Sitzung der jungen
    Gesellschaft zum Elften im Elften konnte Präsident Heinz Krohm im
    überfüllten Saal Hülsenbusch dem begeisterten Publikum das neue
    Tanzcorps der KG mit den beiden Tanzpaaren Marianne Hülzer und Heinz
    Klein sowie Helga Oebels und Mathias Jüssen vorstellen. Trainer und
    Choreograph war der legendäre Ballettmeister Peter Schnitzler. Der MGV
    Fischenich half dem mittellosen Verein bei der Beschaffung der
    Husaren­uniformen mit einem Startkapital von 300 DM. Dieses Darlehen
    wurde durch Auftritte „zurückgezahlt“.


    1958
    Ermutigt durch die großen Erfolge der
    Tänzer bereits in der ersten Karnevals-Session beschloss der junge
    Verein, ein Fanfarencorps zu gründen. Der erste Auftritt war am
    11.11.1958 bei Franz Dresen in Eitdorf mit sechs Bläsern und einem
    Trommler. Ausbilder war der Trompeter Josef Behrend. Aus dem
    Fanfaren­corps, das auf vielen Wettstreiten mit guten musikalischen
    Leistungen überzeugte und zahlreiche erste Preise gewann, entwickelte
    sich dann später das heutige große Blasorchester.


    1966
    Auf der Frühkirmes lud die KG zum ersten „Freundschaftstreffen für Tambour- und Fanfarencorps“ ein.


    1967
    Zum zehnjährigen Bestehen der KG wurde
    dieses Fest bereits mit elf Vereinen veranstaltet. Damals ahnte
    niemand, das aus diesen kleinen Anfängen eines der größten Volksfeste
    in der Region, das „Musikfest in Fischenich“ wurde, welches 2011
    bereits zum 42. mal durchgeführt wird. Die Zahl der Vereinsmitglieder
    wuchs auf beachtliche 111.


    1968
    Erstmals beteiligten die Frauen der
    aktiven Vereinsmitglieder als „Hänneschen und Bärbelchen“ mit einer
    Fußgruppe am Karnevalszug in Fischenich.


    1971
    Die KG stellte mit Prinz Toni I. (Meyer),
    Bauer Heinz-Peter Breuer und Jungfrau Theodora (Theo) Schleifer
    erstmals das Fischenicher Dreigestirn. Ihnen zu Ehren nahm der im
    gleichen Jahr von den Musikerfrauen gegründete Damenkegelclub „Ren en
    de Kall“ als mittelalterliche „Hofdamen“ am Karnevalszug teil.


    1973
    Strukturwandel. Aus der reinen
    Männertruppe mit Tanzpaar wurde zunächst ein gemischtes, später fast
    ein reines Damentanzcorps. Die Husarenuniformen, die im Sommer
    unpassend und unbequem waren, wurden eingemottet, der Name in „KG
    Blau-Weiß Fischenich“ geändert.


    1973
    Im gleichen Jahr beschloss der Verein,
    aus dem Fanfarencorps mit reinen Natur­instru­men­ten ein richtiges
    sinfonisches Blasorchester zu formen. Das war der schwierigere Weg,
    der aber später vielfältige Einsatzmöglichkeiten ermög­lichen sollte.
    Die Proben­arbeit und Leitung über­nahm für fast drei Jahrzehnte Franz
    Außem.


    1973
    Schon in der Karnevals-Session 73/74 war
    das Tanz- und Musikcorps der KG eine Attraktion auf vielen
    Karnevalsveranstaltungen in der gesamten Region.


    1974
    Der wachsende Erfolg veranlasst den
    Vorstand, das Musikfest ab jetzt jährlich durchzu­führen. Bisher wurde
    im Zwei-Jahres-Rhythmus gefeiert.


    1976
    Der Senat wird gegründet. Durch die
    Musikfest und viele weitere Ver­an­staltungen das ganze Jahr über
    fielen immer mehr organisa­torische und handwerkliche Aufgaben an. Das
    konnten die Musiker und Tänzer neben ihren vielen Proben und
    Auftritten auf Dauer nicht leisten. Daher brachten sich immer öfter
    engagierte inaktive Mit­glieder mit Fleiß und Können ein. Diese
    inaktiven Aktiven wurden mit der Gründung des Senats nun „richtige“
    aktive Mit­glieder, die den Verein bis heute maßgeblich durch Rat und
    Tat unterstützen.


    1976
    In diesem Jahr erstmals und dann noch
    viele Jahre lang führte der Verein regelmäßig mehrtägige Konzertreisen
    in die Hürther Partner­städte und in viele Regionen Deutschlands
    durch, an denen neben den Musikern auch deren Partner und
    Vereinsangehörige teilnahmen.


    1976
    Erstmals wird das Musikfest vom Hürther
    Bürgermeister durch einen offiziellen Faßanstich eröffnet. Dies war
    zunächst Hanns Conzen, von 1980 bis 1998 Rudi Tonn und nach der
    Kommunalreform ab 1999 Bürger­meister Walther Boecker. Dieser Brauch
    wurde 2008 aufgegeben.


    1979
    Das Jugendfanfarencorps wurde in ein
    Jugendblasorchester um­gewandelt. Leiter blieb Johannes Außem. Im
    gleichen Jahr nahmen mehrere Mitglieder des Blasorchesters mit
    Unterstützung einiger Freunde erstmals als Bigband, die später den
    Namen „Blue Note“ erhielt, am Musikfest in Fischenich teil.


    1981
    Zum ersten Mal spielt das Blasorchester
    als Sitzungskapelle auf den vier Prunk­sitzungen der Großen Knapsacker
    KG im Feierabendhaus zu Hürth-Knap­sack. Inzwischen ist als 5.
    Sitzung eine Damensitzung hinzu­gekommen. Als routinierte und
    schlagfertige Sitzungskapelle ist unser Orchester bei Künstlern,
    Tanzgruppen, Publikum und Veranstalter sehr beliebt und geschätzt.


    1985
    Am 9.11.1985 hatte das neue
    Kindertanzcorps der KG mit 9 Mädchen und 4 Jungen ihren ersten
    Auftritt. Die Leitung hatte Doris Buschke. Später wurde die kräftig
    gewachsene Nachwuchstruppe in ein Kinder- und ein Jugend­tanzcorps
    geteilt.


    1985
    Im Juli gründete die KG eine
    vereinseigene Musikschule, die wie das Blas­orchester von Franz Außem
    geleitet wurde. Er wurde später durch den Trompeter Dietmar Welter
    ab­gelöst, der neben der Musikschule auch das Jugendblasorchester
    leitete.


    1989
    Zum ersten Mal startete die KG unter
    Leitung von Johannes Außem mit den Kindern und Jugendlichen der KG
    eine dreiwöchige Ferienmaßnahme nach Rodeneck in Südtirol, der noch
    viele weitere folgen sollten.


    1990
    In diesem Jahr erhielten die Musiker und
    Tänzer die heutigen blau-weiß-roten Uniformen im Stil einer
    ländlich-festlichen Bauerntracht. Sie wurde von einer
    WDR-Kostümbildnerin ent­worfen und einer nam­haften süddeutschen
    Uniformfabrik exklusiv für unsere KG hergestellt.


    1990
    Das Blasorchester veranstaltet zum ersten
    Mal in der kath. Pfarrkirche St. Martinus zu Fischenich ein
    Weihnachtskonzert mit den schönsten Advent- und Weihnachtsmelodien aus
    aller Welt.


    1991
    Das Ehepaar Pütz erwirbt das
    traditionsreiche Haus Hülsenbusch, der gesellschaftliche Mittelpunkt
    von Fischenich mit Gaststätte, Saal und Sängerheim, Heimat vieler
    Orts­vereine, und restauriert die historischen Gebäude mit
    beträchtlichem finanziellem Aufwand.


    1993
    Das Blasorchester und Franz Außen werden
    für herausragende kulturelle Leistungen mit dem Kulturpreis der Stadt
    Hürth aus­gezeichnet.


    1993
    Im gleichen Jahr feierte die KG mit über
    12.000 Besuchern das 25. Musikfest in Fischenich. Das Platzkonzert mit
    dem Rheinbraun­orchester und dem niederländischen „Trompettercorps
    der Kavallerie“ wird durch den WDR aufgezeichnet.


    1993
    Die erste CD mit dem Titel „Kölsche Tön –
    Met Trööte un Trommele“ und den schönsten Märschen der Kölner
    Traditionscorps und den beliebtesten Karnevalsmelodien, alle Titel von
    Franz Außem arrangiert, wird im Knapsacker Feierabendhaus produziert.
    Titel hiervon sind in der Karnevalszeit oft im WDR zu hören.


    1993
    Einer der Höhepunkte in der
    Vereinsgeschichte ist die Teilnahme des kom­pletten Blas­orchesters
    sowie zahlreicher weiterer Vereinsmitglieder nebst Partnern, insgesamt
    92 Reisende, an den Steubenparaden in New York und Philadelphia. Die
    Fischenicher Blau-Weißen durften auch den Fest­gottes­dienst in der
    berühmten New Yorker St. Patricks-Kathedrale gestalten und bei einem
    Oktoberfest in New Jersey aufspielen. Die 12-tägige Reise führte auch
    nach Washington D.C., Toronto und zu den Niagarafällen.


    2001
    In diesem Jahr wurde die CD „Fröhliche
    Weihnacht“ mit den schönsten weihnachtlichen Melodien aus aller Welt
    im Schützenhaus der Heider Schützen aufgenommen.


    2001
    Das Haus Hülsenbusch gerät unter
    Zwangsverwaltung und wird ge­schlossen. Die Vereine müssen mit ihren
    Proben und Ver­anstal­tungen in die Nachbarorte ausweichen. Eine
    Katastrophe für das einst so gesellige Dorf Fischenich.


    2002
    Eine Ära geht zu Ende. Franz Außem, der
    in 29 Jahren aus dem ehe­maligen Fanfarencorps mit viel Geduld, großem
    musikalischem Ver­ständnis und einem sehr breiten Fachwissen ein
    weithin anerkanntes Blas­orchester geformt und zahlreiche Musikstücke
    arrangiert hat, wurde nach einem kurzen Gastspiel durch den
    Solotrompeter Peter Züll vom Eigengewächs Gerd Außem abgelöst. Gerd
    Außem, der an der Musikhochschule in Düsseldorf Tuba studiert hat und
    beim Musik­korps der Bundes­wehr tätig ist, ist der Neffe von Franz
    Außem, der dem Blasorchester als Waldhornspieler und Arrangeur treu
    blieb.


    2004
    35 mal hatten die Fischenicher
    Blau-Weißen nun auf dem Schulhof der Kath. Grundschule ihr großes
    Musikfest veranstaltet, doch nun der Supergau: Wegen umfangreicher Um-
    und Erweiterungsmaßnahmen musste das Musik­fest trotz Zusagen der
    Verwaltung in diesem Jahr kurzfristig abgesagt werden. Doch damit
    nicht genug: Die KG verlor auch noch ersatz­los den Schul­pavillon, der
    viele Jahre lang als Probenraum, Versammlungs­stätte, Feierlokal sowie
    als Uniform- und Materiallager gute Dienste getan hatte.


    2005
    Josef Langen erwirbt das Haus Hülsenbusch
    und nennt es nun „Fischenicher Hof“. Mit der Stadt Hürth und der
    Dorfgemeinschaft Fischenich wird ein Vertrag geschlossen, der die
    Nutzung des Saales und des Sängerheimes durch die örtlichen Vereine
    regeln soll.


    2007
    Mit gelungenen Veranstaltungen feiert die
    KG Blau-Weiß Fischenich, inzwischen 270 Mitglieder stark, ihr
    50-jähriges Bestehen. Viele schöne Auftritte erlebt das
    „Traditions-Fanfarencorps“, zu dem sich anläßlich des Jubiläums
    ehemalige Musiker unter Johan­nes Außem zusammengefunden hatten.


    2009
    Die KG kann in diesem Jahr das 40.
    Musikfest in Fischenich feiern. Die Geschichte dieses Volksfestes ist
    eine einzigartige Erfolgsstory. Vom ersten kleinen Treffen 1966 bis
    zum vergangenen Jahr haben zusammen 885 Musikgruppen, darunter
    amerikanische, britische, holländische und deutsche Militärkapellen,
    Polizei- und Werks­orchester, Bigbands, Tambour- und Fanfarencorps,
    Musikvereine aus dem Sauerland, Bayern, Eifel, Sachsen und aus dem
    Rheinland, sowie Musik- und Tanzgruppen aus den Hürther
    Partnerstädten, Dudelsack­spieler, Jagdhorn- und Alphornbläser,
    Steelbands, Coverbands, Jazz­formationen, Akkor­deon­orchester, Chöre,
    Sänger und Kölner Mund­art­gruppen von Bläck Fööss bis Brings mit
    insgesamt 27.000 Musikern in Fischenich live musiziert, gesungen und
    getanzt. Dies und die gemütliche Stimmung bei den Fischenicher
    Musikfesten erlebten von 1966 bis 2008 ingesamt über 205.000
    Besucherinnen und Besucher.


    2009
    In der Nacht zum 11. August 2009 sind in
    Hürth-Fischenich weite Teile eines ehemaligen Bauernhofes mit einer
    Golfanlage und Gastronomie, darunter leider auch das gesamte Lager der
    KG Blau-Weiß Fischenich im Dachgeschoss bis auf die Grundmauern
    niedergebrannt. Den Flammen zum Opfer fielen unter anderem unersetzliche
    historische Erinnerungsstücke, wie die alte Fahne vom Grün­dungs­jahr
    1957, Pokale, Urkunden, Akten, historische Uni­formen, Instrumente,
    darunter unsere Röhrenglocken, Noten, Mischpulte und komplette
    Beschallunganlagen, viele aktuelle Uniforrmen der Musik- und
    Tanzgruppen, das gesamte Musikfestinventar, wie Tische und Bänke,
    Elektro-, Wasser- und Ab­wasser­­installationen, Bühnendekorationen,
    sowie Fahnen, CD’s, und vieles, vieles mehr. Die Polizei vermutet
    Brand­stiftung; die oder der Täter wurden nie gefasst.


    2010
    Zum 20. Mal lud das Blasorchester in
    diesem Jahr zum Weihnachtskonzert in die kath. Pfarrkirche St.
    Martinus zu Fischenich ein. Diese regelmäßigen Konzerte mit den
    schönsten Advent- und Weihnachtsmelodien aus aller Welt erfreuen sich
    bei den stets sehr zahlreichen Besuchern großer Beliebtheit.
  • Aktuelle Stimmung

    Strahlender Sonnenschein - sehr gut

Persönliche Informationen

  • Geburtstag

    10. Juni 1957 (54)

  • Wohnort

    Hürth-Fischenich

  • Onlinezeit

    0 Tage, 7 Stunden, 48 Minuten, 23 Sekunden

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